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  "die Stadt bitte
nach hinten durchgehen,
fragen, wo der Bahnhof aufhört
zwischen den Häuserzeilen
und in den Gesichtern der Wartenden lesen,
daß man der Bus ist."


Liebe Freunde des Guten, Wahren und Schönen!

"Sebastian Krämers Schule der Leidenschaft" hat Berlin-Premiere.

Am 5. und 6.11.05 werde ich mit meinem neuen Programm im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gastieren. Die Veranstaltungen beginnen um 20:00Uhr. Falls es noch Karten gibt, dann unter 285 989 36. Eintritt: 12/10,- €

Falls nicht, auch nicht weiter schlimm: Zwei Wochen später spiele ich im Zebrano-Theater am Ostkreuz nochmal vier Tage lang vom 17.-20-.11.05 jeweils um 20:30Uhr Auch hierfür kann man Karten vorbestellen unter 290 494 11. Eintritt: 11/7,- €

Info zur Show am Ende der Mail.

Außerdem findet natürlich in gewohnter Manier der Scheinbar-Slam in der Monumentenstr.9 am zweiten Montag des Monats (14.11.05) um 20:30 mit mir als MC und Marco Tschirpke am Klavier statt. Titelverteidiger ist Martin Betz. Wer mit eigenen Texten von bis zu 4 Minuten Länge antritt, hat Aussicht auf die Trophäe (den Bratapfelrömertopf) und spart den Eintritt von 5,- €.

Und schon wieder ein Monat gerettet!

Mit den besten Empfehlungen,

Sebatian Krämer

Sebastian Krämers Schule der Leidenschaft

Literarisch-musikalisches Entertainment

An neuem vertontem Gedankengut fehlt es dem allerorts bestaunten „Freund großer Worte“ selten, und so hat der doppelte deutsche Meister im Poetry-Slam und 1. Preisträger des Bundeswettbewerbs für Gesang (2003) in seiner neuen abendfüllenden Show wieder lauter Klassiker von morgen dabei, Lieder, Gedichte und Erzählungen, von denen unsere Kinder einmal sagen werden: „Hör mir uff mit dem Krempel, dit kenn wa doch!“ Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit...

Immer noch und jetzt erst recht spricht dieser Mann all das aus, was zwar niemand gerne sagen möchte, aber auch niemand denkt. Tückisch, hinterhältig und böse - das sind ja heutzutage alle. Hier kommt der Kabarettist, der eine allzu Gemeinheiten-geile Zuhörerschaft auch gern mal mit Liebheit brüskiert. Die Liebe an sich ist ja gemein genug. Und die kommt reichlich zu Wort: in gesprochenen Lovesongs und gesungenen Liebesgeschichten, im schonungslosen Monolog der Hoffnung und in der ungeduldigen Beschwörung säumiger Himmelskörper.

Folgen Sie Sebastian Krämer auf seinen Hypotaxen der Lust. Dabei lernt man ganz nebenbei, zu steppen wie der Mond, zu parken wie ein Gnom und zu denken wie ein Blumenkübel. Wahrscheinlich hüpfen die Inhalte seiner melodramatischen Studien - Grottenolme, Jongleure, Napoleon, ReiseZentren und natürlich der Sonnenuntergang am Strand von Frankfurt (Oder) - deshalb so ungeniert durcheinander, weil es Krämer bei all dem insgeheim doch immer nur um die Leidenschaft geht, die in Wahrheit gar keine Gegenstände kennt, sondern nur: lauter Lehrmeister...

Das Berliner Stadtmagazin Zitty nannte ihn kürzlich den einzig rechtmäßigen Erben Friedrich Holländers. Die Mainzer Rheinzeitung bezeichnete ihn als „Gigant am Klavier“, die Berliner Zeitung bereits 1997 liebevoll als „Psychopath“. Marc Kelly Smith, der Begründer des Poetry-Slam und eine wandelnde Legende unter den Bühnen-Dichtern, ließ sich nach einem Auftritt von Sebastian Krämer in diesem Jahr zu der Äußerung hinreißen: „The best performance, I’ve ever seen in Europe“. Und ein Rezensent der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung widmete im vergangenen März seinen Artikel über einen Abend, den sich fünf gestandene Kabarettisten und Komiker teilten, vor lauter Begeisterung fast ausschließlich einem einzigen Lied von Sebastian Krämer. Da heißt es unter anderem: Das Lied ist [...] ein Jongleurlied. Eigentlich ein Antijongleurlied. Es ist das beste Lied gegen Jongleure, das es gibt. Es ist wunderbar. „Die Welt braucht keine Jongleure. Doch Jongleure brauchen die Welt“.

Krämer selbst beschreibt sein Werk bescheidener: „Wie die Stones, nur eben mit Musik!“